2:3 | Damen 1 - VBC Glaronia

07.01.2017

Am Sieg geschnuppert und selbst vergeben

Eigentlich hätte man Mitte des fünften Satzes denken können, dass der Sieg für die Ruswilerinnen so gut wie klar ist. 8:2 waren die Damen vorne, gaben den Sieg aber mit 15:12 an Glaronia ab. Trotzdem zeigte das Damen 1 ein spannendes Spiel vor der gut gefüllten Dorfhalle in Ruswil.

Die Rottalerinnen haben sich vor Weihnachten spielerisch wieder gefunden, gegen Giubiasco zeigten sie auswärts was in ihnen steckt und siegten klar mit 3:0. Diesen Schwung haben sie über den Jahreswechsel mitgenommen und entsprechend trainiert. Aus diesem Grund wollte das Damen 1 auch am Samstag vor heimischem Publikum beweisen, dass man wieder zu 100 % zurück ist. Die Spielerinnen starteten gut in den Match und erarbeiteten sich sogleich einen Vorsprung von 11:2, dies vorallem aufgrund der starken Services von Esmée Böbner.

Glaronia kam bis zum Satzende nicht mehr an die fehlerlos spielenden Ruswilerinnen heran und gingen mit nur 10 Punkten etwas überrascht vom Feld.

Im zweiten Satz merkten die Spielerinnen aus Glarus, dass Ruswil seit der letzten Begegnung einiges verbessert hatte. Im Vorrundenspiel siegten die Gegnerinnen nämlich in weniger als einer Stunde klar mit 3:0. Glaronia reagierte nun entsprechend und zeigte, dass auch sie nicht umsonst gekommen sind.

Mit starken Angriffen des Kapitäns Thais DeAzevedo Camargo und schlechter Serviceleistung des Heimteams siegten die Gegnerinnen mit 15:25. Nun kamen die Ruswilerinnen wieder zum Zug. Unter lautstarker Unterstützung des Publikums brilierte die Annahme der Heimspielerinnen, wodurch auch die Netzspielerinnen beste Leistungen abrufen konnten. Im richtigen Moment zog Ruswil davon und siegte mit 25:20. Nun wollten die Rottalerinnen den Sack zu machen. Bis 20:20 schenkten sich die beiden Teams nichts, dann allerdings triumphierte Glaronia mit starken Services und konnte die Annahme Ruswils total auseinandernehmen, was den Satzverlust zur Folge hatte. Es stand 2:2.

Der fünfte Satz startete dank guter Service- und Verteidigungsleistung sehr gut. Bis zum Seitenwechsel beim Stand von 8:2 spielte Ruswil beinahe fehlerlos. Was dann aber kam war leider altbekannt und kann sich keiner so richtig erklären. Das Team von Coach Peter Marti brach völlig ein, konnte keine Annahmen mehr schieben und wenn diese dann kamen versagten die Angreiferinnen. Glaronia schaffte das beinahe Unmögliche, dank grosser Hilflosigkeit der Heimspielerinnen, und siegte mit 15:12.  

Nichtsdestotrotz ist Ruswil auf dem richtigen Weg und hat sich seit der letzten Begegnung mit Glaronia extrem gesteigert. Die Dynamik auf dem Feld stimmte, wenn auch das Ende nicht so toll war. Die Zuschauer verfolgten den Match mit grosser Spannung und unterstützten das Damen 1 wunderbar.

Hoffentlich können die Spielerinnen auch nächsten Samstag wieder auf diese Unterstützung zählen, wenn es am 17 Uhr in der Dorfhalle in Ruswil gegen die Mannschaft Galina aus Liechtenstein heisst: Hopp Rusmu!

 

 

 

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