3:0 | VBC Galina - Damen 1

12.11.2016

Das Damen 1 musste sich auch an diesem Wochenende zu Null geschlagen geben. Gegen die Mannschaft aus Schaan, Liechtenstein, konnten sich die Spielerinnen zu wenig aufdrängen und zogen in den entscheidenden Momenten den Kürzeren. Nun wird die Tabellensituation zunehmend schwieriger, der nächste Sieg muss bald folgen, um den Anschluss nicht zu verlieren.

Es scheint wie verhext zu sein. Die Rottalerinnen reisten am Samstag motiviert nach Schaan, um sich endlich drei Punkte zu holen. Obwohl man mit Abwesenheiten zu kämpfen hatte und nur mit 8 Spielerinnen anreiste, konnte man im Stammsechser auftreten. Die Spielerinnen waren sehr gut eingespielt, hatten den Kopf bei der Sache. Dies zeigte sich folglich im ersten Satz. Die Ruswilerinnen gingen in Führung und hielt nebst den anderen Angreiferinnen auch die starke 1,91 Meter grosse Lettin, Jekaterina Stepanova, in Schach. Die beiden Mannschaften schenkten sich nichts. Stepanova auf der einen Seite sowie Böbner Esmée auf der anderen lieferten sich auf der Aussenposition ein Duell im „Reinklopfen“ von harten Bällen, ganz zu Freude des Publikums. Ruswil leistete aber auch gute Defensivarbeit, was dazu führte, dass man sich zu Ende des ersten Satzes eine 22:20-Führung erkämpfen konnte. Auf der gegnerischen Seite wurde eine Auszeit sowie ein Wechsel vorgenommen. Mit van der Helm und Nikolovska kamen zwei starke und erfahrene Spielerinnnen aufs Feld. Nach einer Reaktion von Galina, konnte auch Ruswil das Side-out verwerten. Es stand 23:21. Aber genau in diesem entscheidenden Moment konnte Ruswil dem Druck nicht standhalten. Trotz Time-Out von Coach Marti gingen Galina mit 24:23 in Führung. Der erste Matchball konnte von jungen Ruswilerinnen noch abgewehrt werden, der zweite nicht mehr. Mit 26:24 gewann das Heimteam überraschend den ersten Satz.

 

Déjà-vu

Erinnerungen vom letzten Wochenende kamen den Ruswilerinnen hoch, erster Satz knapp und unverdient verloren und im zweiten Satz der Einbruch – das wollte man auf alle Fälle verhindern. Konzentriert und voller Tatendrang ging man deshalb wieder aufs Feld. Das Spiel wurde aber zunehmend schwieriger, die gegnerische Passeuse verteilte die Bälle gekonnt und lies die Mittelblockerinnen von Ruswil ein paar Mal im Regen stehen. Deshalb konnten die Liechtensteinerinnen vereinzelt nur mit Einerblock angreifen, das war vor allem für die lettische Wucht ein gefundenes Fressen. Ruswil hinkte deshalb immer zwei bis drei Punkte hinternach.

Auch die Annahme war im zweiten Satz eine Schwäche, einige Abstimmungsfehler führten dazu, dass Liechtenstein mit 15:8 in Führung ging. Doch dann zeigten die Rottalerinnen auch auf der eigenen Seite ein schönes Spiel. Die Mittelangreiferinnen konnten vermehrt eingesetzt werden und punkteten mit variantenreichem Spiel. So schnell gab man nicht auf – bis auf 22:18 holte Ruwil auf. Doch auch diesen Satz konnte man trotz Aufholjagd und schönem Spiel am Schluss nicht gewinnen. Er endete 20:25.

 

Devise: nicht aufgeben

Im dritten Satz gelang nichts mehr. Galina servierte bis zum Stand von 1:8. Ruswil wechselte darauf auf der Diaposition. Luisa Böbner, welche sich im Donnerstagtraining noch verletzt hatte, wurde durch Baumann ersetzt. Dieser gelang auch sogleich eine Serviceserie, was das Resultat auf 8:10 ausbesserte. Durch einige raffinierte Angriffe von Furrer, konnte man wieder mithalten bis zum Stand von 17:21. Doch dann kam abermals der Einbruch und das Spiel endete mit 19:25 für die Gastgeber.

Doch man soll auch nach dieser Niederlage den Kopf nicht hangen lassen. Liechtenstein spielte gross auf und konnte kurz vor Samstag noch eine erfahrene und gute Spielerin, welche man von den letzten Jahren noch kennt, zum Team holen. Somit hatten die Fürstinnen auf vier von sechs Positionen erfahrene und ältere Spielerinnen im Einsatz, welche spielbestimmend waren und meist fehlerfrei spielten. Ruswil zeigte eine sehr gute Leistung, obwohl das Resultat andere Worte spricht. Die junge Dynamik und das freche Spiel boten dem Publikum auf alle Fälle ein attraktives Spiel, mit dem schlechteren Ende für die Innerschweizerinnen. Die Konstanz ist der magische Schlüssel, auf welchen man am nächsten Samstag setzen sollte. Mit Aadorf kommt ein starker Gegner nach Ruswil, welcher aber durchaus zu schlagen ist, wenn das ganze Team mit Herz und Seele auf das Spiel hintrainiert und mit 100 Prozent Leidenschaft und Siegeswille in den Match geht. Wenn das stimmt, ist der erste 3-Punkte-Sieg nicht weit. Die Damen freuen sich auf zahlreiche Unterstützung des besten Publikums der ganzen Liga.

 

 

 

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