1:3 | VBC Luzern - Herren 2


Es klappt doch noch…

Für das erste Spiel nach den Fasnachtsferien reiste das Herren 1 in die Leuchtenstadt. Ausgerechnet zu jenem Gegner, den man auswärts über all die Jahre nie bezwingen konnte. Ohne Trainings, dafür nach intensiven Skiferien und aktiven (nicht weniger intensiven) Fasnacht, war die Matchvorbereitung suboptimal. Auch sonst läuft es der Mannschaft dieser Saison nicht wunschgemäss. Mit nur 2 Siegen in 10 Spielen, liegt sie auf dem zweitletzten Rang der Tabelle.

Für die Routiniers eine ungewohnte und ungemütliche Situation, war man in den letzten Jahren doch immer in der vorderen Tabellenhälfte platziert. Verhalten optimistisch und unsicher startete das Herren 1- Team ins Spiel. Schonungslos deckte der 1. Satz den kollektiven Trainingsrückstand mit zum Teil schrecklich anmutenden Szenen auf. Das Spiel war ungenau, die ungezwungenen Fehler rekordverdächtig.

Fast schmeichelhaft ging der 1. Satz nur 18:25 verloren.

Im 2. Satz steigerte sich Ruswil. Mit druckvollem Spiel eilte man dem Gegner davon. Gegen Satzende liess die Konzentration wieder etwas nach, doch dank des grossen Vorsprungs gewann man den Satz dennoch 25:21.

Die Sätze 3 und 4 waren spielerisch nicht unbedingt eine Meisterleistung, aber sie waren ausgeglichen, kampfbetont und spannend und für Ruswil entscheidend.

Mit gestähltem Selbstvertrauen entschied man endlich ausgeglichene Spielzüge gegen Satzende für sich. Eine Eigenschaft, welche letztes Jahr eine Selbstverständlichkeit gewesen war. Beide Sätze gewann Ruswil 26:24 und somit endlich wieder ein Spiel.

Die drei, fast unerwarteten, errungenen Punkte, können die Ruswiler im Abstiegskampf gut gebrauchen. Zudem bleibt zu hoffen, dass der Schwung aus dem Spiel für die noch drei ausstehenden Spiele mitgenommen werden kann.